Informationen zur Strahlenbelastung

Informationen zur StrahlenbelastungDas Prinzip von Untersuchungen mit Röntgenstrahlen beruht auf dem Prinzip, dass Röntgenstrahlen erzeugt werden,  die den Körper des Patienten durchdringen und hinter dem Körper durch Detektoren oder Fotoplatten aufgezeichnet und in Bilder oder Messwerte umgewandelt werden. Ein Teil der verwendeten Röntgenstrahlung durchdringt den Körper jedoch nicht ungehindert, sondern wird im Körper des Patienten abgefangen (absorbiert) oder umgelenkt (gestreut). Die hierdurch im Körper des Patienten deponierte Energie kann Schäden verursachen.

Informationen zu möglichen Auswirkungen und zu in der heutigen Diagnostik verwendeten Strahlendosen finden sie übersichtlich dargestellt hier auf der Seite des Bundesamtes für Strahlenschutz (BfS).

Wir sind stets bemüht, Ihre persönliche Strahlenbelastung so gering wie möglich zu halten. Dies erreichen wir durch folgende Maßnahmen:

Prüfung der Indikation (des rechtfertigenden Grundes):

Jede Untersuchung mit Anwendung von Röntgenstrahlen wird vor Beginn der Untersuchung einer kritischen Prüfung durch unsere Ärzte unterzogen. Insbesondere wird hierbei geprüft, ob die Untersuchung notwendig und gerechtfertigt ist, oder ob es andere Wege (ohne Anwendung von Röntgenstrahlen) gibt, die die vorliegende Fragestellung beantworten können.

Minimierung des Untersuchungsumfangs:

Auch wird der Untersuchungsumfang so knapp wie möglich gehalten, um nur diejenigen Körperpartien Röntgenstrahlen auszusetzen, die zur Diagnosefindung unbedingt erforderlich sind. Zum Schutz der übrigen Körperpartien erhalten Sie im Röntgen häufig einen Bleischutz zum Umhängen. In der Computertomographie (CT) ist die Verwendung solcher Bleischutzmatten strahlentechnisch nicht sinnvoll.

Verwendung moderner Geräte

Die Untersuchungsgeräte in unserer Praxis sind modern und werden laufend modernisiert, um Ihnen jeweils eine möglichst strahlenarme Untersuchung auf dem Stand der Technik anbieten zu können. So verfügt unsere Praxis beispielsweise über moderne digitale Röntgendetektoren, die im Vergleich zu den früheren analogen Film-Folien-Kombinationen eine deutliche Strahlenersparnis ermöglichen.

Ausstellung bzw. Ausfüllen eines Röntgenpasses:

Jede Untersuchung mit Röntgenstrahlen (Röntgen, Computertomographie, Knochendichtemessung mittels DXA) sollte in einem Röntgenpass dokumentiert werden. Dies ermöglicht Ihnen und uns einen schnellen Überblick über die bereits erfolgte Diagnostik und gibt eine Abschätzung der bereits angewendeten Strahlendosis. Sollten Sie einen Röntgenpass besitzen, so bringen Sie diesen bitte unbedingt zu Ihrer Untersuchung bei uns mit. Sollten Sie noch keinen Röntgenpass besitzen, stellen wir Ihnen gerne kostenlos einen aus, den Sie dann bei kommenden Untersuchungen bei uns oder anderenorts mit sich führen sollten.

Was Sie tun können, um die Strahlenbelastung zu minimieren:

Sollten anderenorts (im Krankenhaus oder anderen Praxen) erst kürzlich Aufnahmen von Ihnen angefertigt worden sein, so teilen Sie uns dies bitte vor der Untersuchung mit. Am besten bringen Sie diese Voraufnahmen mit, auf einem Datenträger oder als Bildausdrucke.
Und bitte bringen Sie – falls vorhanden – Ihren Röntgenpass zur Untersuchung mit.