Computertomographie (CT) Untersuchungs-Information:

Computertomographie (CT) Untersuchungs-InformationHier werden innerhalb kürzester Zeit sogenannte Schnittbilder (Schichtaufnahmen) unter Anwendung von Röntgenstrahlen erstellt. Der Patient wird in einen kurzen, weit offenen Ring geschoben, der eine rotierende Röntgenröhre enthält. Die Röntgenstrahlung wird gemessen und in elektronische Signale umgewandelt, ein Computer berechnet dann die Bilder. Moderne Soft- und Hardware ermöglichen eine dreidimensionale Nachbearbeitung dieser Daten, dies erhöht die Aussagekraft. Die Aufnahmen werden dann ausgedruckt bzw. digital gespeichert.

Die Computertomographie existiert seit Anfang der 1970er Jahre. Auch hier wurde und wird die Technik laufend weiterentwickelt, was vor allem schnellere Untersuchungen und geringere Röntgenstrahlenbelastung ermöglicht. Grundsätzlich können alle Körperteile untersucht werden. Vorteile der Computertomographie liegen in der kurzen Untersuchungszeit und der hohen Auflösung der Bilder, was vor allem bei der Beurteilung von akuten Erkrankungen der Brust- und Bauchorgane und bei Knochenbrüchen von Vorteil ist. Vor jeder Untersuchung wird der genaue Untersuchungsablauf vom Radiologen genau auf die individuellen Erfordernisse zugeschnitten. Häufig muss für eine kurze Zeit die Luft angehalten werden (ca. 10 Sekunden). In dieser Zeit werden dann die Aufnahmen gemacht.

Unsere Praxis verfügt über ein topaktuelles CT-Gerät (Inbetriebnahme Sommer 2017), welches dank modernster Technik schnelle und strahlenarme Untersuchungen ermöglicht. Auch Untersuchungen des Herzens (insbesondere der Herzkranzgefäße) sind hiermit möglich.

In vielen Fällen ist es notwendig, ein Kontrastmittel zu geben. Hier gibt es zum einen Kontrastmittel für den Magen- und Darmtrakt (meist ½ - 1 Liter), die vor der Untersuchung über einen Zeitraum von 30 – 60 Minuten getrunken werden müssen. Zum Anderen ist es häufig notwendig, Kontrastmittel über eine Armvene (intravenös) zu geben. Dies erleichtert bzw. ermöglicht dann ein Erkennen krankhafter Befunde.

Ob eine Kontrastmittelgabe notwendig ist, wird in jedem Fall individuell geprüft. Wenn wir Ihnen Kontrastmittel verabreichen, bedeutet dies nicht unbedingt, dass ein verdächtiger Befund vorliegt!

Darüber hinaus lassen sich CT-gesteuerte Eingriffe durchführen. Hierzu gehören beispielsweise auch gezielte Injektionen zur Schmerzblockade der Wirbelsäule (Facettengelenke).

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