Kernspintomographie = Magnetresonanztomographie (MRT) Untersuchungs-Information:

Dieses Verfahren wurde in den 1970er Jahren entwickelt und hielt seit den 1980er Jahren Einzug in die tägliche Diagnostik. Mit Hilfe von Magnet und Hochfrequenzfeldern werden Schnittbilder (Schichtaufnahmen) erstellt. Diese Methode ist besonders geeignet für alle Weichteile. Es gibt keine Erkenntnisse, dass die im diagnostischen Bereich angewendeten Magnet- oder Hochfrequenzstrahlen Schäden im menschlichen Körper verursachen. Daher kann dieses Verfahren, falls notwendig, sogar zur Bildgebung bei Schwangeren eingesetzt werden. In den allermeisten Fällen ist die Kernspintomographie (auch Magnetresonanz-Tomographie genannt) die Untersuchungsmethode der Wahl bei Erkrankungen des Gehirns, des Rückenmarks und der Nerven. Ferner ist sie die Standard-Methode zur Diagnostik der Gelenke, wenn es um die Beurteilung von Knorpeln, Menisken, Bändern, Entzündungen u.v.m. geht.

Während der Untersuchung ist es sehr wichtig, ruhig liegen zu bleiben, damit möglichst verwacklungsfreie Bilder entstehen können. Dies ist insbesondere dann notwendig, wenn Sie laute Klopfgeräusche hören. Diese Klopfgeräusche gehören zur normalen Funktion des Gerätes und zeigen, dass gerade Aufnahmen gemacht werden.

Sollten Sie an Klaustrophobie (Platzangst) leiden, kann Ihnen vor der Untersuchung ein Beruhigungsmittel verabreicht werden. In diesem Fall dürfen Sie für den Rest des Tages jedoch nicht mehr aktiv am Straßenverkehr teilnehmen, lassen sich also am besten fahren oder nehmen ein Taxi nach Hause.
Sie können die Untersuchung jederzeit abbrechen, da Sie ständig mit uns über ein Mikrofon und einen Notfall-Knopf verbunden sind.

Sollte es in Ihrem speziellen Fall zur Diagnosefindung notwendig sein (und nur dann) wird Kontrastmittel über eine Vene gegeben. Dieses ermöglicht eine erheblich bessere Erkennung und diagnostische Einordnung vieler krankhafter Prozesse. Diese Kontrastmittel wurden bereits millionenfach angewendet und zeigten bislang nur geringfügige Nebenwirkungen. Die von uns verwendeten Kontrastmittel gehören zu der hochwertigsten Klasse der MRT-Kontrastmittel. Das bedeutet, dass in diesen Kontrastmitteln das enthaltene Gadolinium (das zu den sog. seltenen Erden gehört) chemisch sehr fest gebunden ist und sich nicht im Körper ablagern kann. Allergische Reaktionen können vorkommen, sind aber insgesamt sehr selten.

Wann kann man nicht mit der Magnetresonanztomographie untersucht werden?

Patienten mit Herzschrittmachern oder anderen elektronischen Imlantaten (wie z.B. Insulinpumpe, Nerven-Stimulator, Cochlea-Implantat) können bei uns derzeit nicht mit dem Kernspintomographen untersucht werden. Unter Umständen können Granatsplitter und Metall-Implantate Probleme bereiten. Falls Sie hierzu Fragen haben sollten, bitten wir Sie um Kontaktaufnahme vor der Untersuchung.

Bitte beachten Sie:

Metallteile können, wenn sie in das Magnetfeld kommen, Unfälle verursachen, Schäden anrichten oder zu lokaler Überwärmung führen. Bitte legen Sie deshalb, wenn Sie sich in der Umkleidekabine befinden, folgende Gegenstände ab: Zahnersatz, Hörgeräte, Uhr, Brille, Ohrringe, Perücken, Haarklammern Scheckkarten mit Magnetstreifen (werden sonst unbrauchbar!), Metallteile an der Kleidung (z.B. Gürtelschnallen), Geldmünzen, Kugelschreiber, Schlüssel und andere Metallteile.

INFORMATIONS PDF MRT ZUM DOWNLOAD

Magnetresonanztomographie (MRT) des Herzens

Die Magnetresonanztomographie des Herzens ist ein Verfahren, das in hervorragender Bildqualität nicht nur die anatomischen Strukturen des Herzens, sondern auch die Funktion des Herzens darstellen kann. Nachfolgend sind einige Besonderheiten der Untersuchung aufgeführt.

Bei der MRT werden Strukturen Ihres Körpers durch elektromagnetische Resonanzsignale, die in einem starken Magnetfeld erzeugt werden, bildlich dargestellt. Röntgenstrahlen kommen hier nicht zur Anwendung. Eine Schädigung des Patienten durch elektromagnetische Felder dieser Art und Stärke ist nicht bekannt.

Während der Untersuchung liegen Sie auf einer bequemen Liege in der Öffnung des Gerätes. Die Röhre ist vorne und hinten offen. Während dieser Zeit hören Sie ein unterschiedlich schnelles und lautes Klopfen. Bitte verhalten Sie sich besonders ruhig, damit die Qualität der Bilder nicht leidet und das Ergebnis der Untersuchung in Ihrem eigenen Interesse möglichst aussagekräftig wird.
Sie können die Untersuchung jederzeit abbrechen, da Sie ständig mit uns über ein Mikrofon und einen Notfall-Knopf verbunden sind.

Adenosin-Test:

Adenosin ist eine im Körper vorkommende Substanz, die in höheren Dosen eine Erweiterung der Herzkranzgefäße bewirkt. Herzkranzgefäße mit einer behandlungsbedürftigen Einengung lassen sich medikamentös aber nicht erweitern, so dass messbare Durchblutungsunterschiede auftreten. Adenosin wird Ihnen über maximal 6 Minuten verabreicht. Da es hierbei nicht nur zur Erweiterung der Herzkranzgefäße, sondern auch der übrigen Gefäße im Körper kommt, sind Gesichtsrötung, Hitzegefühl, Kopfdruck, Kribbeln in den Extremitäten und ein metallischer Geschmack möglich. In sehr seltenen Fällen kann es zu einer Verengung der Bronchien (Asthma), Brustschmerzen (Angina pectoris) oder sogar Herzrhythmusstörungen kommen. Sollten Sie bekannte Herzrhythmusstörungen oder Asthma bronchiale haben, sagen Sie bitte vor der Untersuchung Bescheid. Adenosin hat eine sehr kurze Halbwertszeit, so dass die Wirkung bereits wenige Sekunden nach Abstellen des Medikamentes nachlässt.

Kontrastmittelverabreichung:

Zur genaueren Beurteilung von Herzgewebe und/oder von Gefäßen wird ein Kontrastmittel auf Gadoliniumbasis, das speziell für die Magnetresonanztomographie entwickelt wurde, gegeben. Die verwendeten Kontrastmittel werden in der Regel gut vertragen und weltweit täglich zur Routineuntersuchung verwendet. In seltenen Fällen (weniger als 1%) können Patienten mit einer Tendenz zu allergischen Reaktionen diese auch bei MR-Kontrastmitteln entwickeln. Gelegentlich sind leichte allergische Reaktionen wie Kopfschmerzen, Übelkeit oder Brechreiz zu beobachten.
Die Ärzte, die die Untersuchung durchführen, sind mit der Erkennung und Behandlung von oben beschriebenen Nebenwirkungen eingehend vertraut und erfahren. Sämtliche Hilfsmittel wie auch erforderliche Medikamente und Geräte stehen am Ort der Untersuchung unmittelbar zur Verfügung.

Am Untersuchungstag:

  1. Bitte kein Kaffee, Tee oder andere aufputschende Getränke bzw. Lebensmittel
  2. Bitte nur leichtes und frühes Mittagessen, 2-3 Stunden Nahrungskarenz vor der Untersuchung sind wünschenswert
  3. Bitte nicht rauchen (wichtig!)
  4. Keine Asthmamedikamente
  5. Kein Nitrospray
  6. Betablocker besser 24 Stunden vor der Untersuchung absetzen

Wann kann man nicht mit der Magnetresonanztomographie untersucht werden?

Patienten mit Herzschrittmachern oder anderen elektronischen Imlantaten (wie z.B. Insulinpumpe, Nerven-Stimulator, Cochlea-Implantat) können bei uns derzeit nicht mit dem Kernspintomographen untersucht werden. Unter Umständen können auch Metall-Implantate Probleme bereiten. Falls Sie hierzu Fragen haben sollten, bitten wir Sie um Kontaktaufnahme vor der Untersuchung.

Bitte beachten Sie:

Metallteile können, wenn sie in das Magnetfeld kommen, Unfälle verursachen, Schäden anrichten oder zu lokaler Überwärmung führen. Bitte legen Sie deshalb, wenn Sie sich in der Umkleidekabine befinden, folgende Gegenstände ab: Zahnersatz, Hörgeräte, Uhr, Brille, Ohrringe, Perücken, Haarklammern Scheckkarten mit Magnetstreifen (werden sonst unbrauchbar!), Metallteile an der Kleidung (z.B. Gürtelschnallen), Geldmünzen, Kugelschreiber, Schlüssel und andere Metallteile.

INFORMATIONS PDF HERZ-MR ZUM DOWNLOAD