Ratgeber - Brustkrebs - Knochendichtemessung - Osteoporose - Radiojodtherapie und Gelenktherapie - Strahlenbelastung - Kontrastmittelallergie

 
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Brustkrebs und die Vorsorgeuntersuchung der Brust: Mammographie und Mammasonographie

Der Brustkrebs ist bekanntlich die häufigste Krebserkrankung der Frau. Etwa 10% aller Frauen werden in ihrem Leben an Brustkrebs erkranken. Liegt in der Familie ein Brustkrebs vor, ist das Risiko, an Brustkrebs zu erkranken, noch höher.
Eine Tastuntersuchung, die auch von jeder Frau selbst durchgeführt werden kann, ist die Basis bei der Brustdiagnostik.
Die Mammographie (Röntgenuntersuchung der Brust) ist die derzeit international anerkannte Methode zur Brustkrebsfrüherkennung. Nur hier können kleinste Verkalkungen nachgewiesen werden, die häufig Vorstufen von Brustkrebs sind.
Der Ultraschall (Sonographie) ist eine wichtige Ergänzung. Insbesondere bei jungen Patientinnen mit gewebsreicher Brust kann der Ultraschall wichtige Zusatzinformationen liefern.
Eine Darstellung der Milchgänge mit Röntgenkontrastmitteln (sogenannte Galaktographie) ist für Spezialfälle aufgehoben.

Die Kernspintomographie (auch Magnetresonanztomographie genannt = Schichtaufnahmen mit Magnetstrahlen) ist die Untersuchung der Wahl, wenn durch die übrigen bildgebenden Verfahren kein eindeutiges Ergebnis erzielt werden kann. Dies gilt insbesondere bei Zuständen nach Brustkrebsoperationen und bei Frauen mit Brustprothesen. Die Kernspintomographie ist aber als Vorsorgeuntersuchung derzeit noch keine Kassenleistung und muss privat bezahlt werden.

Im Mammographiezentrum unserer Praxis (Frühlingstraße 33/34) führen wir diese Früherkennungsuntersuchungen mit den modernsten und strahlenärmsten digitalen Geräten durch. Die Beteiligung unserer Praxis am Qualitäts-Ring-Radiologie (QRR) sichert die Einhaltung nationaler und internationaler technischer Empfehlungen, welche den Patienten hohe Bildqualität und niedrigste Strahlendosis gewährleisten. Regelmässige Schulung und Training der Ärzte und des nichtärztlichen Personals (sowie Doppelbefundungen) garantieren Ihnen höchsten Standard der Qualifikation.

Anmeldung:
Mammographie und Mammasonographie
Frühlingstraße 33/34 (gegenüber S-Bahnhof)
85221 Dachau
Tel. 08131/5687-0

 

Das Deutsche Mammographie-Screening (DMS) im Screening-Zentrum Dachau

Das Deutsche Mammographie-Screening (DMS) ist ein Programm zur Früherkennung von Brustkrebs. Es richtet sich an alle Frauen im Alter zwischen 50 und 69 Jahren. Die Frauen werden schriftlich zur Untersuchung eingeladen, eine Überweisung ist derzeit nicht möglich.

Jährlich erkranken in Deutschland ca. 48.000 Frauen an Brustkrebs, rund 18.000 starben pro Jahr bisher daran.
Je kleiner der Tumor bei seiner Entdeckung ist, desto höher sind die Heilungschancen und desto häufiger kann brusterhaltend operiert werden bzw. desto besser ist das kosmetische Ergebnis. Durch eine Mammographie mit hoher Auflösung sind bereits kleine Tumoren erkennbar, die noch nicht ertastet werden können.

Ihre Vorteile, wenn Sie dabei sind:
Gewissheit, dass derzeit (mammographisch erkennbar) kein Brustkrebs vorliegt.
Möglichkeit der schonenden Behandlung bei rechtzeitiger Früherkennung bestimmter Brustkrebsarten.
Die Teilnahme ist freiwillig. Alle Frauen im Alter zwischen 50 und 69 Jahren erhalten eine persönliche Einladung per Post. Sollten Sie direkt mitmachen wollen, fragen Sie bitte Ihre Ärztin oder Ihren Arzt.

Die Untersuchung ist schonend. Die Untersuchung dauert meist etwa 30 Minuten. Speziell geschultes Personal erklärt Ihnen den Ablauf und beantwortet Ihre Fragen. Die Röntgenaufnahmen dauern nur einige Minuten, es entstehen dabei optimale Bilder mit möglichst niedriger Strahlendosis.

Die Auswertung ist hochwertig. Qualifizierte Ärztinnen/Ärzte prüfen Ihre Röntgenbilder. Zudem wird jede Röntgenaufnahme immer von zwei Ärztinnen/Ärzten unabhängig voneinander begutachtet, um eine hohe Diagnosesicherheit zu garantieren. Ihr persönliches Ergebnis erfahren Sie schriftlich innerhalb von zwei Wochen nach Ihrem Untersuchungstermin.

Das Ergebnis:
Unauffälliger Befund: 95 % aller Mammographien sind unauffällig. Haben Sie keinen auffälligen Befund, werden Sie zwei Jahre später wieder zur Mammographie eingeladen.
Auffälliger Befund: Bei auffälligen Befunden gibt es noch einmal einen Arzttermin, bei dem die Diagnose genau besprochen wird und weitere Zusatzuntersuchungen festgelegt werden, wie Tast-, Ultraschalluntersuchung oder weitere Röntgenaufnahmen. Danach kann bei den meisten Frauen der Krebsverdacht ausgeschlossen werden. In einzelnen Fällen können durch eine Gewebeprobe (Biopsie) die endgültige Klärung und eine schnelle und effiziente Behandlung erfolgen. Die meisten dieser Befunde zeigen nach weiterer Abklärung, dass kein Brustkrebs vorliegt. Ist der Brustkrebsbefund frühzeitig diagnostiziert, sind die Heilungschancen gut.

Das sollten Sie auch wissen

Selbstkontrolle:
Brustkrebs-Früherkennung verhindert nicht die Entstehung von Brustkrebs. Die Früherkennungsuntersuchung mittels Mammographie entdeckt die meisten Krebsherde, aber nicht alle. Zudem können natürlich innerhalb von zwei Jahren Veränderungen stattfinden. Achten Sie sorgsam darauf und tasten Sie regelmäßig Ihre Brüste ab. Wenn Sie folgende Veränderungen feststellen, konsultieren Sie unbedingt Ihre Ärztin oder Ihren Arzt:

  • Blutungen, flüssige Absonderungen aus der Brustwarze
  • Eingezogene Brustwarze
  • Hautveränderungen an der Brustwarze
  • Tastbare Knötchen/Knoten in der Brust
  • Dellen oder Verhärtungen der Haut

Strahlungsstärke:
Die Röntgenstrahlen bei Ihrer Mammographieuntersuchung entsprechen ungefähr der in der Natur vorhandenen Bestrahlung in Deutschland. Wir erfüllen die Grundsätze des Strahlenschutzes, die erfordern, dass im Rahmen medizinischer Untersuchungen Röntgenstrahlen nur angewendet werden dürfen, wenn dies gerechtfertigt ist. Im Fall der Brustkrebs-Früherkennungsuntersuchung bei Frauen im Alter zwischen 50 und 69 Jahren ist dies gegeben.

- Mammographie-Screening:
Mammographie, die Röntgenaufnahme der Brust, ist derzeit die effektivste Früherkennungsmethode bei Brustkrebs. Mammographie ist eine Momentaufnahme. Screening bedeutet, dass die Vorsorgeuntersuchung alle zwei Jahre wiederholt wird – somit ist Mammographie-Screening eine kontinuierliche Brustkrebs-Früherkennung, bei der alle zwei Jahre die Brust geröntgt wird.

Weitere Informationen finden Sie im Internet unter folgenden Adressen:

www.ein-teil-von-mir.de
www.kooperationsgemeinschaft-mammographie.de
Deutsche Krebshilfe e.V

Anmeldung zum Screening (Vorsorgeuntersuchung):
Mammographie und Mammasonographie
Frühlingstraße 33/34 (gegenüber S-Bahnhof)
85221 Dachau
Tel. 08131/5687-0

 
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Vorsorgeuntersuchung Osteoporose mit der Knochendichtemessung (Osteodensitometrie)

Daten und Fakten: Etwa jede dritte Frau nach dem 60. Lebensjahr leidet unter einer Osteoporose (Knochenschwund). Jeder 2. Frau bricht in ihrem Leben ein Wirbelkörper auf dem Boden einer Osteoporose. Die WHO (Weltgesundheitsorganisation) schätzt, dass sich die Schenkelhalsbrüche bis zum Jahr 2050 vervierfachen werden!

Hier ist also die frühzeitige Erkennung des Knochenschwundes wichtig! Insbesondere wenn auf Sie ein oder gar mehrere der folgenden Punkte zutreffen, gehören Sie zu einer Risikogruppe für Osteoporose:

  • weibliches Geschlecht
  • hohes Lebensalter (ab 60 Jahre)
  • Osteoporose in der Familie
  • hoher Konsum von Zigaretten, Alkohol, Kaffee
  • Calciumverlust oder calciumarme Ernährung
  • Cortisoneinnahme
  • zierlicher Körperbau und wenig Bewegung

Die Knochendichtemessung ist eine international anerkannte Methode zur Beurteilung des Bruch-Risikos des Knochens. In unserer Praxis in der Frühlingstrasse 34 führen wir diese Früherkennungsuntersuchung mit den modernsten und strahlenärmsten Geräten durch.

Leider werden die Kosten für die Knochendichtemessung (Osteodensitometrie) seit dem 01.04.2000 nur noch in Ausnahmefällen von den gesetzlichen Krankenkassen (AOK, BKK, Ersatzkassen etc.) übernommen. Dieser Ausnahmefall ist der bereits erfolgte Knochenbruch ohne Unfallereignis.

Die Kosten dieser Vorsorgeuntersuchung betragen ca. 45.- Euro.

Anmeldung:
Knochendichtemessung (Osteodensitometrie)
Frühlingstraße 33/34 (gegenüber S-Bahnhof)
85221 Dachau
Tel. 08131/5687-0

 

homeInformationen zur Radiojod-Therapie
Die Radiojod-Therapie ist ein Verfahren, welches mittels radioaktivem Jod gezielt erkranktes Schilddrüsengewebe ausschaltet. Diese Therapie kann auch zur Verkleinerung einer normal arbeitenden, jedoch deutlich vergrößerten Schilddrüse angewendet werden. Das radioaktive Jod wird von der Schilddrüsenzelle aufgenommen, da Jod für die Schilddrüsenhormonproduktion erforderlich ist. Da das Jod radioaktiv ist, wird die Schilddrüsenzelle örtlich bestrahlt, diese wird narbig verändert und verliert ihre Funktion.

Um die genaue Therapiedosis ermitteln zu können, wird ein sog. Radiojodtest durchgeführt. Hierbei wird Ihre persönliche Jodspeicherung in der Schilddrüse sowie die Verweildauer (biologische Halbwertzeit) bestimmt. Dann wird die für Sie persönlich genaue Menge zur Therapie berechnet. Der Radiojodtest dauert eine Woche.

Die Radiojod-Therapie ist ein seit Jahrzehnten angewandtes etabliertes Verfahren. Nebenwirkungen treten in der Regel nicht auf. Nur in besonders gelagerten Fällen sind unmittelbar am Tag der Therapie vorübergehend leichte Übelkeit, Völlegefühl oder auch eine leichte Schwellung der Schilddrüse möglich. Langfristige Nebenwirken sind nicht zu erwarten. Eine Häufung bösartiger Schilddrüsenerkrankungen konnte nicht nachgewiesen werden.

Da die Strahlenschutzbestimmungen in Deutschland mit zu den strengsten der Welt zählen, kann die Radiojod-Therapie nur stationär durchgeführt werden. Die durchschnittliche stationäre Zeit beträgt ca. 3-5 Tage, entsprechend der Schilddrüsenmasse, die behandelt wird. Alle Zimmer sind mit Fernsehgerät und Telefon ausgestattet. Besuch können Sie während der stationären Zeit jedoch nicht bekommen. Die ersten Tagen nach der Therapie werden Sie im Zimmer verbringen. Danach dürfen Sie sich auf der Station frei bewegen. Nach Unterschreiten der vom Gesetzgeber vorgegebenen Restaktivität dürfen Sie nach Hause entlassen werden. Bestimmte Verhaltensregeln nach der Entlassung bestehen nicht, insbesondere auch nicht im sozialen Umgang mit Mitmenschen oder Kindern.

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Information zur Gelenktherapie (= Radiosynoviorthese)
Diese Information soll Ihnen einen Überblick geben über eine eventuell notwendige Voruntersuchung und über die Behandlung.

Zur Überprüfung der Indikation und zur Planung der Radiosynoviorthese ist eine Voruntersuchung erforderlich. Sollten diese bereits auswärts durchgeführt worden sein, bringen Sie bitte diese zur ersten Besprechung mit. Für die Planung einer Radiosynoviorthese ist eine der unten stehenden diagnostischen Maßnahmen unverzichtbar, da damit die Gelenksentzündung nachgewiesen wird. Da kein Patient mit dem anderen vergleichbar ist, wird das Untersuchungsprogramm jeweils den individuellen Bedürfnissen angepasst.

In der Ultraschalluntersuchung (Sonographie) des betroffenen Gelenkes wird der Gelenkserguß quantifiziert bzw. die krankhafte Anschwellung der Gelenksschleimhaut und Gelenksaussackungen nachgewiesen.
Eine Kernspintomographie (KST) bzw. Magnetresonanztomographie (MRT; Schichtaufnahmen mit Magnetstrahlen des betroffenen Gelenkes) wird durchgeführt, um die Entzündung im Gelenk und die Knochenbeteiligung wie auch die krankhafte Anschwellung der Gelenksschleimhaut feststellen zu können.
Mit der Gelenksszintigraphie (Nuklearmedizinische Untersuchung) kann die Entzündung der Gelenksschleimhaut, die Knochen-Beteiligung und die Beteiligung anderer Gelenke festgestellt werden.

Wir werden in einem persönlichen Gespräch mit Ihnen die Befunde erörtern und die nuklear-medizinischen Behandlungsmöglichkeiten besprechen. Wir bitten Sie - soweit Sie darüber verfügen - Röntgenaufnahmen und frühere Krankheitsberichte zur Einsicht vorzulegen.

Radiosynoviorthese bedeutet: Wiederherstellung/Erneuerung (Orthese) der Gelenkschleimhaut (Synovialis) mit Hilfe von radioaktiven Isotopen. Sie ist eine sehr wirksame Methode, die bei schmerzhaften entzündlichen Gelenkserkrankungen schon seit über zwei Jahrzehnten eingesetzt wird.

Schwerpunkt der behandelten Krankheit ist die chronische Polyarthritis (entzündlicher Gelenksrheumatismus). Rheuma ist eine systemische, also den ganzen Körper betreffende Erkrankung, deren Ursache weitgehend unbekannt ist. Synovialitis ist eine Entzündung der Gelenkschleimhaut (Synovialis). Die Gelenkschleimhaut wuchert oft grotesk korallenartig, zerstört dabei den Knorpel, dringt in den Knochen ein, zerreißt Bänder und Sehnen und kann zu schweren Gelenksentzündungen führen. Zur medikamentösen Behandlung werden mehr oder weniger giftige Substanzen eingesetzt, die sämtlich Nebenwirkungen haben können. Meist bleibt jedoch nichts anderes übrig, als so dem zerstörerischen Prozeß etwas Einhalt zu gebieten. Oft sind auch operative Eingriffe erforderlich. Sind ein oder wenige Gelenke besonders intensiv betroffen, empfiehlt es sich, die Radiosynoviorthese frühzeitig einzusetzen, möglichst schon bevor Gelenkszerstörungen eingetreten sind.

In ein erkranktes Gelenk wird mit Hilfe einer einfachen Punktion ein radioaktiver Stoff gespritzt. Bei den drei möglichen Stoffen handelt es sich um sog. Betastrahler. Diese Strahler haben eine sehr kurze Reichweite von 0,5 bis ca. 4 Millimeter, sind auf dieser Strecke aber zellzerstörend. Die (physikalische) Halbwertzeit ist kurz, für Yttrium-90 2,7 Tage, für Rhenium-186 3,7 Tage und für Erbium-169 9,4 Tage.

Nach der Injektion in das Gelenk kommt es zu einer gleichmäßigen Verteilung in der Gelenksflüssigkeit. Die Stoffe, gebunden an winzige Partikel, werden von den oberflächlichen Zellen der kranken Gelenksschleimhaut aufgenommen, so dass sich die erwünschte Wirkung dieser radioaktiven Substanzen an der Oberfläche der kranken Gelenksschleimhaut abspielt. Im Laufe der Zeit kommt es dann zu einer allmählichen lederartigen Veränderung der Schleimhautoberfläche mit Abnahme der Schleimhautschwellung. Dabei werden feinste Kanälchen verschlossen, aus denen Ergussflüssigkeit ins Gelenk drang, und auch die feinsten Nervenendigungen ausgeschaltet, so dass der Schmerz vermindert oder beseitigt und die Gelenksfunktion verbessert wird. Die Wirkung tritt allmählich ein, manchmal schon nach wenigen Tagen, in manchen Fällen auch erst nach zwei bis drei Monaten.

Jede Wirkung kann prinzipiell mit Nebenwirkungen verbunden sein. In wenigen Prozent der Fälle kann es in den ersten Tagen zu einer sog. Strahlensynovialitis kommen, die sich in einem Reizerguß äußern kann. Dann ist z.B. das Kniegelenk etwas geschwollen. Mit einer Eismanschette ist diese vorübergehende Erscheinung immer zu lindern. Nebenwirkungen, wie sie sowieso selten nach Gelenkspunktionen vorkommen können, sind im Zusammenhang mit einer Radiosynoviorthese geradezu eine Rarität.

Wie ist die Strahlenbelastung?
Die Strahlenbelastung beschränkt sich nahezu ausschließlich auf die kranke Gelenksschleimhaut, die ja erklärtermaßen Zielobjekt ist. Aus einer schmerzhaften und entzündlich verdickten Schleimhaut soll eine unempfindliche Schleimhaut werden. Das angrenzende Gewebe wird nicht geschädigt. Wegen der sehr kurzen Reichweite der Strahlung und der Tatsache, dass die Substanzen in der Gelenkshöhle verbleiben und nicht über das Blut abtransportiert oder im Urin ausgeschieden werden, werden gelenkferne Körpergegenden überhaupt nicht betroffen. Das ist auch der Grund, weshalb diese Behandlung ambulant und im Anschluss daran ohne jegliche Strahlenschutzmaßnahme für den Patienten oder seine Umgebung durchgeführt werden kann.

Was sind die Vorteile der Radiosynoviorthese?
Abgesehen von der etwas zeitaufwändigen, aber notwendigen Voruntersuchung ist die eigentliche Therapie ein relativ kleiner Eingriff. Eine Rehabilitation wie nach einer Operation ist nicht notwendig. Die Therapie ist auch bei Patienten mit sehr hohem Operationsrisiko möglich. Mehrere Gelenke können gleichzeitig oder in kürzeren Abständen behandelt werden. Bei nicht ausreichender Wirksamkeit kann die Therapie ohne weiteres wiederholt werden.

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