Untersuchungs-Information: CT, MRT, Nuklearmedizin, Ultraschall, Röntgen, Herz-MRT und Herz-CT

   

Computertomographie (CT) = Schichtaufnahmen mit Röntgenstrahlen:

Hier werden innerhalb kürzester Zeit sogenannte Schnittbilder erstellt. Der Patient wird in einen weit offenen Ring geschoben, der eine rotierende Röntgenröhre enthält. Die Röntgenstrahlung wird gemessen und in elektronische Signale umgewandelt, ein Computer berechnet dann die Bilder. Modernste Soft- und Hardware ermöglichen eine dreidimensionale Nachbearbeitung dieser Daten, dies erhöht die Aussagekraft. Die Aufnahmen werden dann ausgedruckt bzw. digital gespeichert.

Die Computertomographie existiert seit über 30 Jahren. Grundsätzlich können alle Körperteile untersucht werden. Die jeweils beste Methode wird in aller Regel vor Ort vom behandelnden Radiologen geklärt. Häufig muss für eine kurze Zeit die Luft angehalten werden (ca. 10 Sekunden). In dieser Zeit werden dann die Aufnahmen gemacht. Die Untersuchungen werden genau auf die Erfordernisse zugeschnitten. Daher ist es manchmal auch notwendig, ein Kontrastmittel zu geben. Zum einen gibt es Kontrastmittel für den Magen- und Darmtrakt. Deshalb muss man bei Untersuchungen des Bauchraums eine ausreichende Menge flüssiges Kontrastmittel (ca. 1-1,5 Liter) trinken. Weiterhin ist es häufig notwendig, Kontrastmittel über eine Armvene zu geben. Dies erleichtert bzw. ermöglicht dann ein deutlich besseres Erkennen verdächtiger Befunde. Wenn wir Ihnen Kontrastmittel verabreichen, bedeutet dies aber nicht zwangsläufig, dass ein verdächtiger Befund vorliegt!

Darüber hinaus lassen sich CT-gesteuerte Eingriffe durchführen. Hierzu gehören beispielsweise die gezielte Schmerzblockade der Wirbelsäule (Facettengelenke), Punktionen von Organen wie zum Beispiel der Leber, Gewebeentnahmen und vieles mehr.

Auf Wunsch können Sie sich Ihre Bilder gegen ein geringes Entgeld (ca. 10 Euro) auch auf eine CD-ROM brennen lassen, um sie zu Hause auf Ihrem PC zu betrachten.

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CT-gesteuerte Schmerzbehandlung von Wirbelgelenken (Periradikuläre Therapie = PRT)

Hier handelt es sich um eine Schmerzbehandlung unter computertomographischer Kontrolle, so dass das Schmerzmittel genau in den richtigen Ort eingebracht werden kann. Nach 2-4 Behandlungen ist in einem hohen Prozentsatz mit einer deutlichen Verbesserung der Beschwerden bis hin zur völligen Schmerzfreiheit zu rechnen.
In ähnlicher Weise können auch Gewebeentnahmen (Biopsien) unter CT-Kontrolle erfolgen. Hier können in ansonsten schwer zugänglichen Körperarealen verdächtige Strukturen sicher untersucht und Gewebe entnommen werden.

Kernspintomographie (KST) bzw. Magnetresonanztomographie (MRT) = Schichtaufnahmen mit Magnetstrahlen:

Dieses Verfahren gibt es seit über 20 Jahren. Mit Hilfe von Magnetstrahlen und Hochfrequenzfeldern werden Schnittbilder erstellt. Diese Methode ist besonders geeignet für alle Weichteile. Es gibt keine Erkenntnisse für eine Schädigung durch Magnet- oder Hochfrequenzstrahlen im diagnostischen Bereich. In den allermeisten Fällen ist die Kernspintomographie (auch Magnetresonanz-Tomographie genannt) die Untersuchungsmethode der Wahl bei Erkrankungen des Gehirns, des Rückenmarks und der Nerven.

Während der Untersuchung ist es wichtig, ruhig liegen zu bleiben, damit möglichst verwacklungsfreie Bilder entstehen können. Dies ist insbesondere dann notwendig, wenn Sie laute Klopfgeräusche hören. Unter Umständen wird zusätzlich Kontrastmittel über eine Vene gegeben, um krankhafte Veränderungen besser darstellen zu können. Diese Kontrastmittel wurden bereits millionenfach angewendet und zeigten bislang nur geringfügige Nebenwirkungen. Allergische Reaktionen können vorkommen, sind aber insgesamt sehr selten. Sie können die Untersuchung jederzeit abbrechen, da Sie ständig mit uns über ein Mikrofon und einen Notfall-Knopf verbunden sind.

Wann kann man nicht mit der Magnetresonanztomographie untersucht werden?
Patienten mit Herzschrittmachern können bei uns derzeit nicht mit dem Kernspintomographen untersucht werden. Unter Umständen können auch Metall-Implantate Probleme bereiten. Falls Sie hierzu Fragen haben sollten, bitten wir Sie um Kontaktaufnahme vor der Untersuchung.

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Nuklearmedizin

Bei dieser Untersuchung werden Organfunktionen untersucht. Die Anreicherung von schwach radioaktiven Substanzen wird mit einer sogenannten Gamma-Kamera gemessen und dann in Bildern und Funktionskurven dargestellt. So können beispielsweise Schilddrüse, Knochen, Lunge, Nieren oder Herz in ihrer Durchblutung und Stoffwechseltätigkeit beurteilt werden. Erkrankte Bereiche lassen sich oft nur hierdurch erkennen.

Zur Therapie schmerzhafter Gelenkveränderungen (z.B. bei Arthrose oder Rheuma) wird von uns die sog. Radiosynoviorthese (RSO) durchgeführt, bei tumorbedingten Knochenabsiedelungen eine nuklearmedizinische Schmerztherapie. Diese Therapien sind nur sehr wenig belastend und können in nahezu jedem Lebensalter durchgeführt werden.

Ultraschall (Sonographie)

Diese Untersuchungsform ist aus der modernen Medizin nicht mehr wegzudenken. Völlig unschädlich können so innere Organe, aber auch Schilddrüse, Bewegungsapparat und Gefäße dargestellt werden. Unsere hochmodernen Geräte sind nicht nur sehr leistungsfähig (bis 13 MHz), sondern haben zusätzlich die Möglichkeit der sogenannten Farbkodierung (inkl. Power-Doppler). Hiermit werden Durchblutung und Strömungsrichtung sowie Funktion von Organen und Gefäßen bestimmt.
Wir können Ihnen natürlich auch die hochauflösende Mammasonographie (Ultraschall der Brust) anbieten.

Röntgendiagnostik, Mammographie, Knochendichtemessung

Natürlich führen wir auch die übrigen radiologischen Untersuchungen durch wie konventionelles Röntgen und Durchleuchtung, Mammographie (Röntgen der Brustdrüse), digitale Subtraktionsangiographie (Gefäßdarstellung), Gangdarstellungen, Osteodensitometrie (Knochendichtemessung) bei Osteoporose und vieles mehr.

Interventionen (Eingriffe)

Weiterhin werden in enger Zusammenarbeit mit Fachkollegen und unter ständiger Fortbildung in sogenannten Qualitätszirkeln diverse ambulante Eingriffe durchgeführt. Außerdem werden gezielte Gewebeentnahmen und punktgenaue Schmerztherapien von Gelenken vorgenommen.

Magnetresonanztomographie (MRT) des Herzens

Die Magnetresonanztomographie des Herzens ist ein komplett nicht invasives Verfahren, das in hervorragender Bildqualität nicht nur die anatomischen Strukturen des Herzens, sondern auch die Funktion des Herzens sowie der großen und kleinen Herzkranzgefäße darstellen kann. Sollten Sie an Klaustrophobie (Angst vor engen Räumen) leiden, kann Ihnen vorher ein Beruhigungsmittel verabreicht werden. Nachfolgend sind einige Besonderheiten der Untersuchung aufgeführt.

Bei der MRT werden Strukturen Ihres Körpers durch elektromagnetische Resonanzsignale, die in einem starken Magnetfeld erzeugt werden, bildlich dargestellt. Röntgenstrahlen kommen hier nicht zur Anwendung. Eine Schädigung des Patienten durch elektromagnetische Felder dieser Art und Stärke ist nicht bekannt und auch physikalisch nicht zu erwarten.

Während der Untersuchung liegen Sie auf einer bequemen Liege in der Öffnung des Gerätes. Die Röhre ist vorn wie hinten offen. Während dieser Zeit hören Sie ein unterschiedlich schnelles und sehr lautes Klopfen. Bitte verhalten Sie sich besonders ruhig, damit die Qualität der Bilder nicht leidet und das Ergebnis der Untersuchung in Ihrem eigenen Interesse möglichst aussagekräftig wird.

Bitte beachten Sie: Metallteile können, wenn sie in das Magnetfeld kommen, Unfälle verursachen, Schäden anrichten oder zu lokaler Überwärmung führen. Bitte legen Sie deshalb, wenn Sie sich in der Umkleidekabine befinden, folgende Gegenstände ab: Zahnersatz, Hörgeräte, Uhr, Brille, Ohrringe, Perücken, Haarklammern Scheckkarten mit Magnetstreifen (werden sonst gelöscht!), Metallteile an der Kleidung (z.B. Gürtelschnallen), Geldmünzen, Kugelschreiber, Schlüssel und andere Metallteile. Bei Gefahr drücken Sie bitte auf den Gummiball (-klingel), der Ihnen vor der Untersuchung in die Hand gegeben wird.

Dobutamin-MRT:
Der Dobutamin-Test dient dazu, eine Steigerung der Herzfrequenz (Puls) und der Kontraktionskraft des Herzens auszulösen. Dieser Test ist eine Belastungsuntersuchung, die angewendet wird, um in Herzmuskelbereichen, die von verengten Herzkranzgefäßen versorgt werden, Zeichen einer Minderdurchblutung (Ischämie) kurzzeitig auszulösen. Nur unter dieser Belastung ist es möglich, die Anteile des Herzmuskels zu identifizieren, die von einer Verbesserung der Blutversorgung profitieren würden. Die Medikamentendosis wird im Abstand von einigen Minuten langsam gesteigert bis eine altersentsprechende ausreichende Herzfrequenz erreicht wird, bei der die Untersuchung aussagekräftig ist. Dieser Pulsanstieg wird von Ihnen als starkes Herzklopfen wahrgenommen. Die Untersuchung findet unter kontinuierlicher EKG-Ableitung, Atmungs- und Blutdrucküberwachung statt. Gelegentlich können Nebenwirkungen wie Schwitzen, Schwindel, Kopfschmerzen, Mundtrockenheit, Kurzatmigkeit, Geschmacksveränderungen, Gesichtsröte oder Erbrechen auftreten. Wie auch beim Belastungs-EKG können ggf. Brustschmerzen ausgelöst werden, was Sie dem Untersucher bitte mitteilen müssen und ggf. zum Abbruch der Untersuchung führen wird. In extrem seltenen Fällen können auch Herzrhythmusstörungen ausgelöst werden.

Adenosin-Test:
Adenosin ist eine im Körper vorkommende Substanz, die in höheren Dosen eine maximale Erweiterung der Herzkranzgefäße bewirkt. Herzkranzgefäße mit einer behandlungsbedürftigen Einengung lassen sich medikamentös nicht erweitern, so dass messbare Durchblutungsunterschiede auftreten. Adenosin wird Ihnen über maximal 6 Minuten verabreicht. Da es hierbei nicht nur zur Erweiterung der Herzkranzgefäße, sondern auch der übrigen Gefäße im Körper kommt, sind Gesichtsrötung, Hitzegefühl, Kopfdruck, Kribbeln in den Extremitäten und ein metallischer Geschmack möglich. In sehr seltenen Fällen kann es zu einer Verengung der Bronchien (Asthma), Brustschmerzen (Angina pectoris) oder sogar Herzrhythmusstörungen kommen. Sollten Sie bekannte Herzrhythmusstörungen oder Asthma bronchiale haben, sagen Sie bitte vor der Untersuchung Bescheid. Adenosin hat eine sehr kurze Halbwertszeit, so dass die Wirkung bereits wenige Sekunden nach Abstellen des Medikamentes nachlässt.

Kontrastmittelverabreichung:
Zur genaueren Beurteilung von Herzgewebe und/oder von Gefäßen wird ein Kontrastmittel auf Gadoliniumbasis, das speziell für die Magnetresonanztomographie entwickelt wurde, gegeben. Die verwendeten Kontrastmittel werden in der Regel gut vertragen und weltweit täglich zur Routineuntersuchung verwendet. In seltenen Fällen (weniger als 1%) können Patienten mit einer Tendenz zu allergischen Reaktionen diese auch bei MR-Kontrastmitteln entwickeln. Gelegentlich sind leichte allergische Reaktionen wie Kopfschmerzen, Übelkeit oder Brechreiz zu beobachten.
Die Ärzte, die die Untersuchung durchführen, sind mit der Erkennung und Behandlung von oben beschriebenen Nebenwirkungen eingehend vertraut und erfahren. Sämtliche Hilfsmittel wie auch erforderliche Medikamente und Geräte stehen am Ort der Untersuchung unmittelbar zur Verfügung.

Am Untersuchungstag:

  • Bitte kein Kaffee, Tee oder andere aufputschende Getränke bzw. Lebensmittel
  • Bitte nur leichtes und frühes Mittagessen, 2-3 Stunden Nahrungskarenz vor der Untersuchung sind wünschenswert
  • Bitte nicht rauchen (wichtig!)
  • Keine Asthmamedikamente
  • Kein Nitrospray
  • Betablocker besser 24 Stunden vor der Untersuchung absetzen

Haben Sie einen Herzschrittmacher oder einen Defibrillator, eine Insulin- oder andere Pumpe? Dann ist die MRT-Untersuchung nicht möglich!

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Cardio- CT (Computertomographie des Herzens)

Was ist eine CT-Untersuchung des Herzens?
Bei der ultraschnellen CT handelt es sich um eine neue, aber bereits etablierte Form der Computertomographie. Bei diesem Verfahren werden mit Hilfe von Röntgenstrahlen in Spiraltechnik innerhalb weniger Sekunden ca. 200 Schichtaufnahmen durch das Herz mit einer räumlichen Auflösung von bis zu 0,5mm angefertigt. Da das Herz fast ständig in Bewegung ist, verwenden wir sehr kurze Aufnahmezeiten, um keine störende Unschärfe im Bild zu haben. Durch gleichzeitige Aufnahme von 64 Zeilen muss der Patient nur mehr 10-15 Sekunden den Atem anhalten, um das ganze Herz zu untersuchen. Ein optimiertes Scanprotokoll und die sog. Dosismodulation des Gerätes hilft, die Strahlenexposition so gering wie möglich zu halten. Die wichtigste Voraussetzung für eine wegweisende Diagnostik und Therapieempfehlung ist jedoch die Erfahrung mit dieser Technik.

homeWie läuft eine CT-Untersuchung des Herzens ab?
Die CT-Untersuchung ist eingebettet in eine klinische bzw. kardiologische Untersuchung. Nur in der Zusammenschau aller Befunde kann eine Therapieentscheidung getroffen werden.
Verkalkungen am Herzen werden ohne Kontrastmittel untersucht. Sollen Herzkranzgefäße sichtbar gemacht werden, so ist Kontrastmittel erforderlich. Bitte informieren Sie uns vor der Untersuchung, wenn bei Ihnen eine Unverträglichkeit gegenüber jodhaltigem Kontrastmittel bekannt ist, Ihre Nieren nicht normal arbeiten oder eine Schilddrüsenerkrankung bekannt ist (vom Hausarzt vorher bestimmen lassen) oder Sie Diabetiker sind und Metformin einnehmen, denn dann kann häufig Kontrastmittel nicht gegeben werden.
Eine Stunde vor der Untersuchung wird Ihnen in der Regel ein Betablocker in Tablettenform verabreicht, da die Herzfrequenz für eine optimale Bildqualität nicht höher als 75 Schläge/min. betragen sollte. Während der Untersuchung müssen Sie ruhig und entspannt auf dem Rücken liegen. Bitte folgen Sie den Anweisungen der Assistentin, wenn Sie dann für ca. 10 bis 15 Sekunden den Atem anhalten müssen. Während der Kontrastmittelgabe kommt es zu einem kurzen Hitzegefühl. Dies ist normal und vergeht nach wenigen Sekunden. Die CT-Untersuchung ist innerhalb von 10 bis maximal 15 Minuten abgeschlossen.

homeWas bedeutet Koronarkalk-Darstellung mit CT?
Durch die CT-Untersuchung des Herzens können Verkalkungen der Herzkranzgefäße sehr genau erfasst werden. Verkalkungen können mit Engstellen (Stenosen) der Herzkranzgefäße einhergehen. Verkalkungen lassen sich aber mit dieser Methode bereits nachweisen, wenn noch keine Engstellen vorhanden sind. Sie weisen dann auf ein erhöhtes Risiko für einen Herzinfarkt in der Zukunft hin. Neueste Untersuchungen zeigen, dass mit einem Herz-CT nicht nur Kalk, sondern auch nicht-verkalkte, „weiche“ Plaques sichtbar gemacht werden können. Weiche Plaques sind eine häufige Ursache für einen akuten Herzinfarkt.

Bestimmung des Herzinfarktrisikos
Sie hatten bisher kein Herzereignis und es bestehen keine Symptome wie Brustschmerz oder Brustdruck, im (Belastungs-) EKG weist nichts auf eine Unterdurchblutung des Herzens hin. Es bestehen aber ein oder mehrere Risikofaktoren für eine koronare Herzkrankheit: Herzerkrankungen in der Familie, Zuckerkrankheit, Rauchen, erhöhte Blutfettwerte, Bluthochdruck, Übergewicht. Herz-CT ist die Methode zum bildlichen Nachweis einer koronaren Herzkrankheit im Frühstadium.

Abklärung von Brustschmerzen
Der Patient verspürt Schmerzen oder Druck in der Brust. Im Belastungs-EKG, Stressecho oder Myokardszintigramm finden sich keine typischen Zeichen einer Durchblutungsstörung. Die Herz-CT ist eine sehr aussagekräftige Methode, Engstellen an den Herzkranzgefässen auszuschließen oder nachzuweisen. Somit können in bestimmten Fällen diagnostische Herzkatheteruntersuchungen eingespart werden.

Verlaufskontrolle nach Operation, Ballonbehandlung (PTCA) oder Stentimplantation (Einsetzen einer Gefäßstütze)
Durch die Herz-CT mit Kontrastmittel kann mit hoher Sicherheit festgestellt werden, ob ein venöser oder arterieller Bypass-Umgebung offen oder verschlossen ist. Unter bestimmten Voraussetzungen kann auch das Ergebnis einer PTCA und Stentimplantation überprüft werden.

Ist die CT-Untersuchung ein Ersatz für den Herzkatheter?
Die Detailgenauigkeit der Herzkatheter-Untersuchung ist derzeit immer noch größer als die der CT. Ein Ballon zur Aufdehnung oder eine Gefäßstütze (Stent) können in das Herzkranzgefäss natürlich nur mit einem Herzkatheter eingebracht werden. In vielen Fällen bleibt damit der Herzkatheter unersetzlich. Dies gilt insbesondere, wenn eindeutige, vom Herzen ausgehende Beschwerden oder Schmerzen vorhanden sind oder andere Untersuchungsbefunde auf Engstellen der Herzkranzgefäße hinweisen.

Wer übernimmt die Kosten?
Die Kosten für die CT-Untersuchung werden derzeit für ambulante Patienten nur von wenigen gesetzlichen Krankenkassen übernommen, in der Regel aber von privaten Versicherungen. Die Untersuchungen werden Ihnen in Rechnung gestellt, eine Kostenaufstellung ist bei uns erhältlich. Auf Anfrage bekommen Sie von uns ein Antragsformular an die Krankenkasse, mit dem Sie die Frage der Kostenübernahme mit Ihrer Kasse klären können.

Wenn einer der oben beschriebenen Punkte auf Sie zutrifft, sprechen Sie mit Ihrem Hausarzt / Kardiologen über die Notwendigkeit der Untersuchung. Zur Anmeldung bitten wir Ihren Hausarzt, den letzten Arztbrief und Untersuchungsbefunde an die unten genannte Adresse zu senden oder zu faxen.

Am Untersuchungstag:

  • Bitte kein Kaffee, Tee oder andere aufputschende Getränke bzw. Lebensmittel
  • Bitte nur leichtes und frühes Frühstück/ Mittagessen, 2-3 Stunden Nahrungskarenz vor der Untersuchung sind wünschenswert
  • Bitte nicht rauchen (wichtig!)
  • Keine Asthmamedikamente
  • Kein Nitrospray
  • Betablocker besser 24 Stunden vor der Untersuchung absetzen

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